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11. Juli 2006

FPÖ fordert generelles Bettelverbot in St.Pölten

Mitleid als Spendenfaktor. Die organisierte Bettelmafia hat unsere Landeshauptstadt erreicht.

Sie benutzen Kinder, Kranke und Illegale um im großen Stil abzuzocken. Tageseinnahme von mehr als 1000 Euro allein in der Fußgängerzone sind keine Seltenheit. Die FP St.Pölten fordert ein generelles Bettelverbot nach steirischem Vorbild.



Jeder, der durch St. Pölten geht, kennt das Problem. Alle paar Meter wird man in der Fußgängerzone angebettelt oder nachdrücklich um Kleingeld „gebeten". Vor allem junge Mütter mit Kinderwagen und ältere Passanten sind Zielpersonen. Um bei den Passanten Mitleid und Spendenfreudigkeit zu wecken, ist den skrupellosen Bettler-Zuhältern jede Methode recht. Ob sie Krüppel und Kranke bei jeder Witterung in die Hauseingänge oder die Fußgängerzone setzen, Fremde, getarnt als Akrobaten und Strassenmusikanten aufdringlich ihr „Künstlerhonorar" einfordern lassen, Kinder oder junge Menschen mit herzigen kleinen Hunden oder ganz einfach direkt um ein paar Münzen keilen lassen - das Bettlerunwesen ist allerorts.

Die FP St.Pölten fordert den Gemeinderat auf, diesem Missstand endlich wirksam entgegen zu treten. Peter Sommerauer, Polizist und Sicherheitssprecher der FP St.Pölten: „Wir denken an ein generelles Bettelverbot ganz nach dem Vorbild der steirischen Stadt Fürstenfeld. Dort wurde eine solche Verordnung durchgesetzt und von den Landesjuristen auch als gesetzeskonform angesehen."

Ein Verbot sei die einzige geeignete Maßnahme um den organisierten Betteltourismus und die damit verbundene Kriminalität von Taschendiebstahl bis Nötigung zu verhindern, meint Sommerauer.


 

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