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29. Jänner 2007

Keine Sexzellen für Schwerkriminelle

Striktes „Nein“ der FPÖ NÖ zu den „Kuschelzellen“ für Häftlinge in Stein

So genannte „Kuschelzellen" sollen nach Leoben auch den Aufenthalt in der Justizanstalt Stein erträglicher machen. Eine Maßnahme, von der die FPÖ Niederösterreich entschieden ablehnt: „Erst waren es Pornofilme, die Häftlinge das Einsitzen nach ihrer Straftat erleichtern sollen, jetzt geht man mit den Kuschelzellen noch einen Schritt weiter", meint dazu LAbg. Gottfried Waldhäusl. „In Stein sind in erster Linie Schwerkriminelle inhaftiert. Soll man etwa einem verurteilten Vergewaltiger auch noch einen Gefallen tun? Wenn man einen Schritt weiter denkt: Wenn nun eine Frau in der ´Kuschelzelle´ schwanger wird, übernimmt dann der Staat die Alimente? Der Häftling wird ja wohl kaum dafür aufkommen können. Noch prekärer ist die Situation dann im Frauengefängnis. Wenn hier ein weiblicher Häftling ein Kind bekommt, wächst das dann im Gefängnis auf?"
„Resozialisierung gut und schön, aber wenn sich ein Häftling auch noch eine Partnerin ins Gefängnis zum Kuscheln bestellen darf, geht das einfach zu weit...", so Waldhäusl.

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