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11. August 2022

Trotz Krise und Rekordinsolvenzen: Wirtschaftskammer verkommt zu Selbstbedienungsladen schwarzer Funktionäre!

FPÖ NÖ fordert ein Aussetzen der Grundumlage

Als ob die Lockdown- und Coronapolitik der Bundesregierung nicht schon schlimm genug, die EU/EZB und sanktionsgetriebene Inflation nicht hoch genug und die Kosten aufgrund des maßlosen Ausländerzuzugs nach Österreich nicht schlimm genug für die heimischen Unternehmer wären, setzt die Wirtschaftskammer noch ein Schäufelchen drauf und wird die unter Androhung staatlicher Gewalt von den Unternehmern eingehobene Zwangsabgabe mit beiden Händen zum Fenster raus.

 

„Die Unternehmer mussten in den letzten Jahren genug leiden. Wir sind froh, dass wir sie haben und sollten mehr die Unternehmen und Unternehmer unterstützen, denn die Wirtschaftskammer-Funktionäre“, so der freiheitliche Wirtschaftssprecher, LAbg. Ing. Mag. Reinhard Teufel.

 

Über 24,6 Mio. EUR waren es, welche die Bundes- sowie die Landesorganisationen an ihre Funktionäre auszahlten. „Das ist definitiv zu viel!“, so Teufel weiter, der der Wirtschaftskammer empfiehlt – so wie türkis-blau in den Jahren 2017 bis 2019 – „im System“ zu sparen. Denn das Wirtschaftskammersystem ist irgendwo in den Anfängen des 20. Jahrhunderts steckengeblieben. Ein schwer durchschaubarer Mix aus Sparten, Fachgruppen, Innungen, Ausschüssen, Führungszirkeln und sonstige Hilfsstellen. „Die Prinzipien der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Billigkeit, welche gerade die Wirtschaftskammer von staatlichen Einrichtungen immer wieder – zurecht – verlangt, bleibt sie im eignen Wirkungsbereich allerdings mehr als schuldig“, analysiert Teufel.

 

Die FPÖ forderte von der Wirtschaftskammer bereits zu Beginn der Corona-Hysterie ein Aussetzen der Wirtschaftskammerbeiträge, welche sich auf bisweilen über eine Milliarde Euro im Jahr belaufen. „Jetzt, in Zeiten der hohen Inflation, der Unsicherheit und vieler Firmeninsolvenzen – gerade in Niederösterreich – wäre das ein gutes Zeichen, eine Vorbildwirkung und eine echte Entlastung für unsere Unternehmer“, so Teufel. 

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