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12. Jänner 2021

FP-Landbauer: Sinnlose Massentests in Niederösterreich sind reine ÖVP-Showpolitik!

FPÖ NÖ ortet Ablenkungsmanöver von politischem Totalversagen in Alten- und Pflegeheimen

„Seit Monaten raten Mediziner und Wissenschafter vom Neusiedlersee bis zum Bodensee und weit über die Landesgrenzen hinaus von Massentests ab. Sie stellen deren Sinnhaftigkeit infrage und verweisen darauf, dass Testen gezielt erfolgen sollte. Sogar das renommierte Robert-Koch-Institut, das meilenweit von einem Naheverhältnis zur FPÖ entfernt ist, gibt dezidiert keine Empfehlung für Coronamassentests ab“, sagt FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, MA. „Warum man in Niederösterreich dennoch weiterhin auf eine Maßnahme setzt, die bereits im ersten Durchgang ein Rohrkrepierer war, ist wohl nur mit einer massiven Beratungsresistenz der niederösterreichischen Verantwortlichen zu erklären“, so Landbauer. Der freiheitliche Klubobmann hält die Massentests für ein „groß angelegtes Ablenkungsmanöver der Volkspartei, um das Totalversagen beim Schutz von Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen zu überdecken“. „Ich verstehe jeden gesunden Bürger, der sich an dieser Showmaßnahme nicht beteiligen wird“, sagt Landbauer.

 

„Bereits beim ersten Durchgang der Massentests hat sich gezeigt, dass eben nicht die gesamte Bevölkerung von SARS-Cov-2 befallen ist und eine verschwindend geringe Minderheit positiv getestet worden ist“, verweist Landbauer auf 0,15 Prozent positiv getestete Personen von insgesamt 573.704 Testungen. „Dazu kommen noch die falsch positiven Testergebnisse und was immer bewusst vergessen wird dazuzusagen, ist das Faktum, dass ein positiver Test noch lange nicht bedeutet, dass man infektiös ist!“, so Landbauer. 

 

„Wenn man uns Freiheitlichen schon nicht glauben mag, dann sollte man zumindest die Meinung der Expertenkommission des Gesundheitsministers respektieren. Kein einziges Mitglied der Task-Force hat sich bisher für derartige Massentests ausgesprochen“, erinnert Landbauer an die ablehnende Haltung der von der Regierung selbst ernannten Experten. In dasselbe Horn stoßen auch Wissenschafter der Donau-Universität Krems, die in Kooperation mit weiteren Forschungseinrichtungen die Aussagekraft von Massentests untersuchten. „Die Übersichtsarbeit zeigte deutlich, dass einmaliges Testen von großen Bevölkerungsgruppen ohne Symptome nicht sinnvoll ist“, so das Ergebnis. Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH, Direktor von Cochrane Österreich an der Donau-Universität Krems, hält fest: „Einmalige Massentests an der gesunden Bevölkerung sind fragwürdig. Die Bevölkerung sollte wissen, dass die Massentests keine komplette Sicherheit bieten und auch negative Effekte haben können.“ Dr. Barbara Nußbaumer-Streit, MSc, stellvertretende Direktorin von Cochrane Österreich an der Donau-Universität Krems, ergänzt: „Es wäre besser, die Ressourcen dort einzusetzen, wo sie wirklich gebraucht werden, nämlich für das Testen von erkrankten Personen und das Nachverfolgen ihrer Kontakte“.

 

„Die Massentests am kommenden Wochenende dienen einzig und alleine ein paar schwarzen, grünen und roten Politikern, um ins mediale Rampenlicht zu rücken. Dass unsere Einsatzorganisationen einen tadellosen Ablauf hinbekommen werden, steht außer Frage. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Massentests ein völlig sinnbefreites Polittheater darstellen. Ganz nach dem Motto des Kanzlers: Es lebe die Inszenierung!“, sagt Landbauer. 

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